Wichtige Informationen
Rund um die Thomaskirche

Die Kirche begleitet dem Volksmund nach den Menschen von der Wiege bis zur Bahre. Der Glaube und das Wissen um seine Inhalte können heutzutage jedoch nicht mehr vorausgesetzt werden. Auf dieser Seite haben Sie daher Gelegenheit sich über zentrale, pastorale Dienstfelder zu informieren.
Haben Sie Fragen?

Rufen Sie uns gerne an:

Pastor Björn Schneidereit

0451 – 6933135
pastor@thomaskirche-luebeck.de

Taufe

Die Taufe ist neben dem Heiligen Abendmahl eines der beiden evangelisch-lutherischen Sakramente. Durch die Taufe wird die Liebe Gottes zugesichert.
Bei allem Verständnis für Sorgen der Eltern mit Blick auf die Zerbrechlichkeit des Lebens ist sie jedoch kein Schutzzauber. Die Taufe verspricht nicht, dass dem getauften Kind nur Gutes widerfährt. Sie verspricht aber, dass Gott zu jeder Zeit das Kind begleiten und es unabhängige aller Erfolge, Misserfolge und Schicksalsschläge bis zum ewigen Leben führen wird. Die Taufe ermöglicht dadurch stets eine hoffnungsvolle Perspektive für die Zukunft, da selbst der Tod kein Ende mehr sein kann. Zudem darf jeder getaufte Mensch gewiss sein, dass er von seinem Schöpfer erkannt und auch mit Fehlern und Schwächen geliebt und angenommen ist.

Zur Anmeldung bringen Sie bitte Ihr Stammbuch mit, aus dem Sie uns die nötigen Daten zu Eltern und Kind bescheinigen können. In der Regel sollte mindestens ein Elternteil Mitglied der Ev.-Luth. Kirche sein. Für das Patenamt ist Kirchenmitgliedschaft Voraussetzung. Zudem wählen Sie einem Bibelvers aus, der als Taufspruch für den Täufling bestimmt ist und der ihr Kind auf seinem Lebensweg begleiten soll (www.taufspruch.de). Wenn Sie oder die Paten nicht Mitglied der St. Thomasgemeinde sind, benötigen wir eine Bescheinigung über Ihre Kirchenmitgliedschaft, die Sie auf Anfrage bei Ihrer Kirchengemeinde erhalten. Sollten Sie nicht wissen, zu welcher Kirchengemeinde Sie aufgrund Ihres Wohnsitzes zugehörig sind, helfen wir Ihnen gerne weiter.
Terminanfragen zur Taufe sowie für das Vorgespräch richten Sie bitte an Pastor Björn Schneidereit.

Konfirmation

Das Wort Konfirmation leitet sich aus dem Lateinischen „confirmare“ ab. Das bedeutet bekräftigen.

Mit der Konfirmation bekräftigt ein junger Mensch, dass er aus eigenem Entschluss bei Gott und in der Kirche bleiben will. Da viele Jugendliche als Kinder getauft worden sind, ist dies somit ein Zeitpunkt, um bewusst den Glauben an Gott auszudrücken. Dazu werden im Unterricht die wichtigen Themen des Glaubens beleuchtet und reflektiert. Die Konfirmandin oder der Konfirmand sollte am Tag der Konfirmation in der Regel 14 Jahre alt sein, denn mit Vollendung des 14. Lebensjahres ist ein Mensch laut Gesetz religionsmündig geworden und kann losgelöst vom Willen der Eltern selbst entscheiden, ob er einer Religionsgemeinschaft angehören möchte oder nicht. Nach der Konfirmation ist es dem Konfirmierten möglich, ein Patenamt für einen Täufling zu übernehmen und durch passives Wahlrecht den Kirchengemeinderat zu wählen.

Der Konfirmationsunterricht in St. Thomas findet dienstags von 17:00 bis 18:30 Uhr statt. Ein Jahrgang beginnt in der Regel im Mai und endet im Mai des darauf folgenden Jahres mit dem Gottesdienst zur Konfirmation. Wenige Monate nach Beginn des Unterrichts ist eine dreitägige Konfirmandenfreizeit verbindlich vorgesehen. Die Gemeinde verlangt dafür nur eine geringe Kostenbeteiligung im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Platzes. Gleichwohl sind weitere Nachlässe aufgrund persönlicher Situation möglich – wichtig ist, dass alle Kinder mitfahren können.

Trauung

Jede Ehe wird mit dem Wunsch geschlossen, dass sie durch gute und schlechte Zeiten bis zum Lebensende bestand hat.

Neben der standesamtlichen Trauung ist es vielen Menschen daher ein Bedürfnis ihre Ehe unter den Segen Gottes zu stellen. Der Segen steht – besonders im Alten Testament – für die Kraft eines fruchtbaren Lebens. Aus einer fruchtbaren Ehe kann wortwörtlich neues Leben hervorgehen und auch das Ehepaar selbst darf ein Leben lang miteinander reifen und die Früchte des gemeinsamen Lebens ernten. Wie bereits im Themenfeld zur Taufe erwähnt, gilt jedoch auch für den Trausegen keine Magie. Auch christliche, gesegnete Ehen können scheitern. Der Segen bringt aber ein Ehepaar im Traugottesdienst mit der Quelle in Berührung, die nach christlichem Verständnis jede Liebe lebendig hält. Denn „Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“ (1. Joh 4,16). Zudem wird im Traugelöbnis versprochen, die Ehe unter Gottes Gebot und Verheißung zu führen. Das Ehepaar hat damit jemand drittes im Bunde. Die Quelle der Liebe ist Gott, der zur Liebe in guten und bösen Zeiten befähigt und vor dem der Umgang mit dem Ehepartner zu verantworten ist. Damit wird besonders bei Meinungsverschiedenheiten nicht das eigene Gewissen zum absoluten Maßstab, sondern Gottes Sicht sollte in Konflikten ebenso eine Rolle spielen. Die Stärke des christlichen Glaubens besteht zudem in der Vergebung, die auch einen Ehebund in schwierigen Phasen bewahren und erneuern kann. Die Trauung ist also mehr als ein einmaliger Segen, sondern der bewusste Beginn, der ausdrückt, eine Ehe unter Gottes Angesicht und mit Unterstützung seiner Liebe und Gebote führen zu wollen.

Zur Anmeldung benötigen wir die Daten Ihrer Personalausweise sowie die standesamtliche Urkunde der Eheschließung. Da diese oft erst wenige Tage vor der kirchlichen Trauung vorliegt, muss der Pastor die Urkunde spätestens am Tag des Traugottesdienstes ausgehändigt bekommen. Für eine Terminabstimmung wenden Sie sich bitte an Pastor Schneidereit und bringen bitte zum Vorgespräch auch einen Trauvers mit, der Sie in der Ehe begleiten soll (www.trauspruch.de).

Beerdigung

Niemand denkt gern über den eigenen Tod nach, dennoch kann es hilfreich und sinnvoll sein, sich diesem Thema bereits zu Lebzeiten zuzuwenden.

Wenn Sie diese Ansicht teilen, dann vereinbaren Sie einen Termin mit Pastor Schneidereit. Zum einen können Sie im Rahmen seelsorgerlicher Verschwiegenheit Themen mit ihm besprechen, die Sie mit Blick auf den Tod bewegen. Zum anderen können Sie auch „nur“ den Beerdigungsgottesdienst mit ihm planen, denn häufig fällt dies nach dem Tod den Hinterbliebenen zu, die dann versuchen nach bestem Wissen und Gewissen eine Trauerandacht im Sinne der Verstorbenen mit dem Pastor abzustimmen. Die Bestattungsform (Erd-, Feuer-, See- oder Waldbestattung) sowie weitere Gestaltungswünsche der Beerdigung wird mit einem Beerdigungsinstitut Ihrer Wahl getroffen. Dieses Kontaktiert in der Regel den zuständigen Pastor zwecks Terminabstimmung für den Trauergottesdienst. Die kirchliche Beerdigung ist sicherlich nicht der einzige, aber auch ein wichtiger Schritt im Trauerprozess. Das Leben der Verstorbenen oder des Verstorbenen wird vor Gottes Angesicht gebracht und im Licht des Glaubens wertgeschätzt. Musik, Gebet, Ansprache und Aussegnung sind Bestandteile eines Trauergottesdienstes, die dabei helfen können den Abschied auszuhalten.

Seelsorge

Manchmal braucht des Menschen Herz ein Ohr, das ihm zuhört.
Vielleicht nicht ausschließlich das von Familie und Freunden, sondern das Ohr eines zugewandten Außenstehenden. Ihrem Pastor können Sie im Bewusstsein seiner seelsorgerlichen Verschwiegenheit wirklich alles anvertrauen. In der Seelsorge haben Sie Raum und Zeit zu erzählen, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Niemand muss allein bleiben in den Nöten, die ihn getroffen haben. Vereinbaren Sie einen Termin mit Pastor Schneidereit. Er hört Ihnen zu, bewertet nicht und gibt auch keine voreiligen Ratschläge, sondern sucht behutsam mit Ihnen zusammen einen Weg für Ihre momentane Lebenssituation. Auch spirituelle Angebote wie Gebet oder biblische Geschichten, in denen das eigene Leben zur Sprache kommt, können eine Hilfe sein.
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Pastor Björn Schneidereit

0451 – 6933135

Taufe

Die Taufe ist neben dem Heiligen Abendmahl eines der beiden evangelisch-lutherischen Sakramente. Durch die Taufe wird die Liebe Gottes zugesichert.
Bei allem Verständnis für Sorgen der Eltern mit Blick auf die Zerbrechlichkeit des Lebens ist sie jedoch kein Schutzzauber. Die Taufe verspricht nicht, dass dem getauften Kind nur Gutes widerfährt. Sie verspricht aber, dass Gott zu jeder Zeit das Kind begleiten und es unabhängige aller Erfolge, Misserfolge und Schicksalsschläge bis zum ewigen Leben führen wird. Die Taufe ermöglicht dadurch stets eine hoffnungsvolle Perspektive für die Zukunft, da selbst der Tod kein Ende mehr sein kann. Zudem darf jeder getaufte Mensch gewiss sein, dass er von seinem Schöpfer erkannt und auch mit Fehlern und Schwächen geliebt und angenommen ist.

Zur Anmeldung bringen Sie bitte Ihr Stammbuch mit, aus dem Sie uns die nötigen Daten zu Eltern und Kind bescheinigen können. In der Regel sollte mindestens ein Elternteil Mitglied der Ev.-Luth. Kirche sein. Für das Patenamt ist Kirchenmitgliedschaft Voraussetzung.Zudem wählen Sie einem Bibelvers aus, der als Taufspruch für den Täufling bestimmt ist und der ihr Kind auf seinem Lebensweg begleiten soll (www.taufspruch.de). Wenn Sie oder die Paten nicht Mitglied der St. Thomasgemeinde sind, benötigen wir eine Bescheinigung über Ihre Kirchenmitgliedschaft, die Sie auf Anfrage bei Ihrer Kirchengemeinde erhalten. Sollten Sie nicht wissen, zu welcher Kirchengemeinde Sie aufgrund Ihres Wohnsitzes zugehörig sind, helfen wir Ihnen gerne weiter.
Terminanfragen zur Taufe sowie für das Vorgespräch richten Sie bitte an Pastor Björn Schneidereit.

Konfirmation

Das Wort Konfirmation leitet sich aus dem Lateinischen „confirmare“ ab. Das bedeutet bekräftigen.

Mit der Konfirmation bekräftigt ein junger Mensch, dass er aus eigenem Entschluss bei Gott und in der Kirche bleiben will. Da viele Jugendliche als Kinder getauft worden sind, ist dies somit ein Zeitpunkt, um bewusst den Glauben an Gott auszudrücken. Dazu werden im Unterricht die wichtigen Themen des Glaubens beleuchtet und reflektiert. Die Konfirmandin oder der Konfirmand sollte am Tag der Konfirmation in der Regel 14 Jahre alt sein, denn mit Vollendung des 14. Lebensjahres ist ein Mensch laut Gesetz religionsmündig geworden und kann losgelöst vom Willen der Eltern selbst entscheiden, ob er einer Religionsgemeinschaft angehören möchte oder nicht. Nach der Konfirmation ist es dem Konfirmierten möglich, ein Patenamt für einen Täufling zu übernehmen und durch passives Wahlrecht den Kirchengemeinderat zu wählen.

Der Konfirmationsunterricht in St. Thomas findet dienstags von 17:00 bis 18:30 Uhr statt. Ein Jahrgang beginnt in der Regel im Mai und endet im Mai des darauf folgenden Jahres mit dem Gottesdienst zur Konfirmation. Wenige Monate nach Beginn des Unterrichts ist eine dreitägige Konfirmandenfreizeit verbindlich vorgesehen. Die Gemeinde verlangt dafür nur eine geringe Kostenbeteiligung im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Platzes. Gleichwohl sind weitere Nachlässe aufgrund persönlicher Situation möglich – wichtig ist, dass alle Kinder mitfahren können.

Kirchliche Trauungen

Jede Ehe wird mit dem Wunsch geschlossen, dass sie durch gute und schlechte Zeiten bis zum Lebensende bestand hat.

Neben der standesamtlichen Trauung ist es vielen Menschen daher ein Bedürfnis ihre Ehe unter den Segen Gottes zu stellen. Der Segen steht – besonders im Alten Testament – für die Kraft eines fruchtbaren Lebens. Aus einer fruchtbaren Ehe kann wortwörtlich neues Leben hervorgehen und auch das Ehepaar selbst darf ein Leben lang miteinander reifen und die Früchte des gemeinsamen Lebens ernten. Wie bereits im Themenfeld zur Taufe erwähnt, gilt jedoch auch für den Trausegen keine Magie. Auch christliche, gesegnete Ehen können scheitern. Der Segen bringt aber ein Ehepaar im Traugottesdienst mit der Quelle in Berührung, die nach christlichem Verständnis jede Liebe lebendig hält. Denn „Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“ (1. Joh 4,16). Zudem wird im Traugelöbnis versprochen, die Ehe unter Gottes Gebot und Verheißung zu führen. Das Ehepaar hat damit jemand drittes im Bunde. Die Quelle der Liebe ist Gott, der zur Liebe in guten und bösen Zeiten befähigt und vor dem der Umgang mit dem Ehepartner zu verantworten ist. Damit wird besonders bei Meinungsverschiedenheiten nicht das eigene Gewissen zum absoluten Maßstab, sondern Gottes Sicht sollte in Konflikten ebenso eine Rolle spielen. Die Stärke des christlichen Glaubens besteht zudem in der Vergebung, die auch einen Ehebund in schwierigen Phasen bewahren und erneuern kann. Die Trauung ist also mehr als ein einmaliger Segen, sondern der bewusste Beginn, der ausdrückt, eine Ehe unter Gottes Angesicht und mit Unterstützung seiner Liebe und Gebote führen zu wollen.

Zur Anmeldung benötigen wir die Daten Ihrer Personalausweise sowie die standesamtliche Urkunde der Eheschließung. Da diese oft erst wenige Tage vor der kirchlichen Trauung vorliegt, muss der Pastor die Urkunde spätestens am Tag des Traugottesdienstes ausgehändigt bekommen. Für eine Terminabstimmung wenden Sie sich bitte an Pastor Schneidereit und bringen bitte zum Vorgespräch auch einen Trauvers mit, der Sie in der Ehe begleiten soll (www.trauspruch.de).

Beerdigungen

Niemand denkt gern über den eigenen Tod nach, dennoch kann es hilfreich und sinnvoll sein, sich diesem Thema bereits zu Lebzeiten zuzuwenden.

Wenn Sie diese Ansicht teilen, dann vereinbaren Sie einen Termin mit Pastor Schneidereit. Zum einen können Sie im Rahmen seelsorgerlicher Verschwiegenheit Themen mit ihm besprechen, die Sie mit Blick auf den Tod bewegen. Zum anderen können Sie auch „nur“ den Beerdigungsgottesdienst mit ihm planen, denn häufig fällt dies nach dem Tod den Hinterbliebenen zu, die dann versuchen nach bestem Wissen und Gewissen eine Trauerandacht im Sinne der Verstorbenen mit dem Pastor abzustimmen. Die Bestattungsform (Erd-, Feuer-, See- oder Waldbestattung) sowie weitere Gestaltungswünsche der Beerdigung wird mit einem Beerdigungsinstitut Ihrer Wahl getroffen. Dieses Kontaktiert in der Regel den zuständigen Pastor zwecks Terminabstimmung für den Trauergottesdienst. Die kirchliche Beerdigung ist sicherlich nicht der einzige, aber auch ein wichtiger Schritt im Trauerprozess. Das Leben der Verstorbenen oder des Verstorbenen wird vor Gottes Angesicht gebracht und im Licht des Glaubens wertgeschätzt. Musik, Gebet, Ansprache und Aussegnung sind Bestandteile eines Trauergottesdienstes, die dabei helfen können den Abschied auszuhalten.

Seelsorge

Manchmal braucht des Menschen Herz ein Ohr, das ihm zuhört.
Vielleicht nicht ausschließlich das von Familie und Freunden, sondern das Ohr eines zugewandten Außenstehenden. Ihrem Pastor können Sie im Bewusstsein seiner seelsorgerlicher Verschwiegenheit wirklich alles anvertrauen. In der Seelsorge haben Sie Raum und Zeit zu erzählen, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Niemand muss allein bleiben in den Nöten, die ihn getroffen haben. Vereinbaren Sie gern einen Termin mit Pastor Schneidereit. Er hört Ihnen zu, bewertet nicht und gibt auch keine voreiligen Ratschläge, sondern sucht behutsam mit Ihnen zusammen einen Weg für Ihre momentane Lebenssituation. Auch spirituelle Angebote wie Gebet oder biblische Geschichten, in denen das eigene Leben zur Sprache kommt, können eine Hilfe sein.

Evangelisch-Lutherisch

Wir sind evangelisch-lutherische Christen. Was bedeutet das eigentlich? Jede Religion fragt nach dem Heil für den Menschen und die Welt. Wie gelange ich zur Seligkeit, zu einem heilvollen Leben, gibt es ein Leben nach dem Tod und was muss ich dafür leisten? Martin Luther entdeckte im Bibelstudium und insbesondere durch Jesus Christus eine befreiende Antwort. Wir müssen und können gar nichts dafür leisten. Das Heil kann der Mensch nicht verdienen, es wird ihm von Gott geschenkt. Das ist Erlösung. Zu Lebzeiten erkennen wir dieses Heil nur bruchstückhaft für unser Leben, z.B. in der Feier des Heiligen Abendmahls, in Gebetserhörungen oder durch die Musik. Nach dem Tod wird uns jedoch die Fülle des Heils zuteil. Woher wissen wir das und was begründet diese Hoffnung? Die Reformatoren bildeten dafür vier prägnante „Solis“, das ist Latein und bedeutet „allein“.

Solus Christus – allein durch Jesus Christus ist uns die Erlösung geschenkt.
Sola gratia – allein aus Gnade werden wir erlöst, nicht aufgrund guter Taten.
Sola fide – diese Erkenntnis erlangt der Mensch allein durch den Glauben im Heiligen Geist.
Sola scriptura – allein das Zeugnis dieser Heilsgeschichte im Alten und Neuen Testament verbürgt den Menschen diese Erlösung. Daneben bedarf es keiner weiteren Schriften oder kirchlichen Traditionen.

Luther fasste seine Theologie in seinem Wappen zusammen, bekannt als Lutherrose. Diese deutet er wie folgt:

Ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erste sollte ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbst Erinnerung gäbe, dass der Glaube an den Gekreuzigten mich selig macht. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rose stehen, anzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt. Darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose steht im himmelfarbenen Feld, dass solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlischen Freude zukünftig. Und um solch Feld einen goldenen Ring, dass solche Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich ist über alle Freude und Güter, wie das Gold das edelste, köstlichste Erz ist.“

Quelle: WA, Luthers Briefwechsel, 5. Band, S. 444f (Nr. 1628)

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Pastor Schneidereit. Zur eigenen Vertiefung empfehlen sich folgende Texte:

EKD: Bekenntnisse-aus-der-Reformationszeit

 

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