Unsere St. Thomas Kirche
am Tor der Hoffnung

Jede Kirche hat ihre eigene Geschichte, deren Erinnerung zu bewahren ist. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die historischen Wurzeln der St. Thomaskirche. Der Gemeindebrief hingegen führt Ihnen vor Augen, was uns in der Gegenwart bewegt.

Sie haben Fragen?

Rufen Sie uns gerne an:

Pastor Björn Schneidereit

0451 – 6933135

Historie der St. Thomaskirche Lübeck

Gründung der Kirche in der Nachkriegszeit

Die St. Gertrud-Vorstadt hatte sich im Krieg und noch mehr in der Nachkriegszeit so stark ausgedehnt, daß schließlich 35000 Menschen zur St. Gertrud-Gemeinde gehörten. Brandenbaum und Marli sollten deshalb als eigene Gemeinden abgetrennt werden. Das bis 1950 „Marli-Gemeinde“ genannte Gebiet umfaßte zwei Bereiche, die alte Marli-Vorstadt und die jüngeren Siedlungen Brandenbaum, Hohewarte, Krögerland, Eichholz, Finnlandsiedlung und Steinlager.

Der Marli-Bezirk bekam seinen kirchlichen Mittelpunkt mit dem Gemeindehaus Marlistraße 50, das lange als Pastorenwohnung gedient hatte. Im Krögerland wurde ein Provisorium, die „Kapelle St. Johannis“ aufgestellt. Der Marli-Bezirk erhielt den Namen des Apostels Thomas.

Namensgebung der Thomaskirche

Vor dem Burgtor hatte seit dem 14. Jahrhundert eine Thomaskapelle gestanden. Geweiht war jenes mittelalterliche Kirchlein allerdings Thomas von Canterbury, einem der volkstümlichsten englischen Heiligen, der 1170 in seiner Kathedrale ermordet worden war. Die Thomas-Kirche erinnert an den Jünger Jesu, der zweifelte und dann doch zum Glauben kam und später als Missionar bis nach Indien kam.

Architekt der Thomaskirche

Architekt Gerhardt Langmaack, Hamburg, entwarf die neue Thomas-Kirche, zu der am Buß- und Bettag 1950 der Grundstein gelegt wurde. Es war der erste Kirchenneubau Lübecks nach dem Zweiten Weltkrieg. Bischof Johannes Pautke weihte das Gotteshaus zu Pfingsten, am 13. Mai 1951. Die St. Thomas-Kirche, aus Backstein und Holz errichtet, passt sich äußerlich gut dem Bild des Stadtteils an. Der schlanke Dachreiter ragt 25 Meter hoch auf. Die äußeren Abmessungen des Grundrisses der Kirche betragen 27 mal elf Meter, die Firsthöhe ist 12,50 Meter.

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Pastor Björn Schneidereit

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Historie der Thomaskirche Lübeck

Gründung der Kirche in der Nachkriegszeit

Die St. Gertrud-Vorstadt hatte sich im Krieg und noch mehr in der Nachkriegszeit so stark ausgedehnt, daß schließlich 35000 Menschen zur St. Gertrud-Gemeinde gehörten. Brandenbaum und Marli sollten deshalb als eigene Gemeinden abgetrennt werden. Das bis 1950 „Marli-Gemeinde“ genannte Gebiet umfaßte zwei Bereiche, die alte Marli-Vorstadt und die jüngeren Siedlungen Brandenbaum, Hohewarte, Krögerland, Eichholz, Finnlandsiedlung und Steinlager.

Der Marli-Bezirk bekam seinen kirchlichen Mittelpunkt mit dem Gemeindehaus Marlistraße 50, das lange als Pastorenwohnung gedient hatte. Im Krögerland wurde ein Provisorium, die „Kapelle St. Johannis“ aufgestellt. Der Marli-Bezirk erhielt den Namen des Apostels Thomas.

Namensgebung der Thomaskirche

Vor dem Burgtor hatte seit dem 14. Jahrhundert eine Thomaskapelle gestanden. Geweiht war jenes mittelalterliche Kirchlein allerdings Thomas von Canterbury, einem der volkstümlichsten englischen Heiligen, der 1170 in seiner Kathedrale ermordet worden war. Die Thomas-Kirche erinnert an den Jünger Jesu, der zweifelte und dann doch zum Glauben kam und später als Missionar bis nach Indien kam.

Architekt der Thomaskirche

Architekt Gerhardt Langmaack, Hamburg, entwarf die neue Thomas-Kirche, zu der am Buß- und Bettag 1950 der Grundstein gelegt wurde. Es war der erste Kirchenneubau Lübecks nach dem Zweiten Weltkrieg. Bischof Johannes Pautke weihte das Gotteshaus zu Pfingsten, am 13. Mai 1951. Die St. Thomas-Kirche, aus Backstein und Holz errichtet, passt sich äußerlich gut dem Bild des Stadtteils an. Der schlanke Dachreiter ragt 25 Meter hoch auf. Die äußeren Abmessungen des Grundrisses der Kirche betragen 27 mal elf Meter, die Firsthöhe ist 12,50 Meter.

Innenarchitektur

Im Inneren wird der Raumeindruck durch die Verarbeitung von Holz bestimmt. Das Tonnengewölbe wird von 14 Holzbindern gestützt. Der Altar steht unter einem von vier Säulen getragenen hölzernen Baldachin. Da die Kirche nach Osten ausgerichtet ist, fällt beim Gottesdienst das Sonnenlicht durch die Rosette des großen Fensters der Ostwand.

Die Paramente am Altar und an der Kanzel weisen mit ihrer Farbe auf die kirchliche Jahreszeit hin. Violett steht für die Farbe des Fastens und der Buße und taucht daher in der Passions- aber auch Adventszeit auf, die traditionell eine Vorbereitungs- und Fastenzeit ist.
Weiß steht für Weihnachten, Epiphanias und Ostern sowie für den Ewigkeitssonntag. Rot steht für den Heiligen Geist und das Zeugnis der Gläubigen. Es kommt am Pfingst- und Reformationsfest sowie bei der Konfirmation und Einführungsgottesdiensten zutage. Grün steht für das Wachstum und die Trinitatiszeit (= Dreieinigkeit Gottes).

Auf der Empore stand 28 Jahre lang eine Orgel der Firma Kemper. Sie wurde 1982 durch eine Orgel der Firma Kleuker, Brackwede, mit 16 Registern ersetzt. Die drei „romanisch“ wirkenden Rundbögen des Orgelprospektes fügen sich schön in das Tonnengewölbe der Kirche ein.

Die einzelnen Bilder des Außenkreises zeigen Szenen aus dem Johannesevangelium, in denen der Apostel Thomas besonders erwähnt wird. Mitte: Christus mit anbetenden Engeln; Unten: der österliche Fischzug; Links unten: der ungläubige Thomas; Links oben: Krankenheilung; Rechts oben: Abendmahl; Rechts unten: der bekennende Thomas

Entwurf: Hilde Ferber (1901-1967)
Glaswerkstätten Haberle, Hagen-Haspe
Durchmesser: 3,4 m

Kirchengemeindeverbund Lübeck-Ost

Unsere Gemeinde ist Teil des Kirchengemeindeverbundes (KGV) Lübeck-Ost. Gemeinsam mit sechs weiteren Gemeinden suchen wir die Zusammenarbeit und Stärkung kirchlichen Lebens in unseren Bezirken. Regelmäßiger Informationsaustausch gehört ebenso dazu wie Regionalgottesdienste oder Projektarbeit. Näheres über die Partnergemeinden erfahren Sie über folgende Kontakte.

Auferstehungsgemeinde
23566 Lübeck, Marliring 1
www.auferstehung-luebeck.de

St. Andreas
 23568 Lübeck, Am Müllerberg 12
www.fischerkirche.de

 St. Christophorus
23564 Lübeck, Schäferstraße 2
www.christophorus-luebeck.de

St. Gertrud
23568 Lübeck, Gustav-Adolf-Straße 10
www.st-gertrud.de

St. Stephanus
23568 Lübeck, Dornierstr. 52
www.stephanusgemeinde-luebeck.de

St. Philippus
23566 Lübeck, Schlutuper Straße 52
www.seehundkirche.de

Nehmen Sie
Kontakt auf

Pastor Björn Schneidereit

Kirchenmusik

Kantorin Iris Wolff

Telefon: 0451/66166

E-Mail: wolffmusik@t-online.de

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Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Thomas 
Marlistraße 48-50
23566 Lübeck